Pfaffenbichl 2.431 m (Skitour)

18.10.2020

Pfaffenbichl 2.431 m (Skitour)

Tourendetails Pfaffenbichl

Lage

Streckeninformationen

Einkehrmöglichkeiten

GPS Track Pfaffenbichl

Ausrüstung & Sicherheit

Ausrüstung

Beste Jahreszeit

Sicherheit

Der Pfaffenbichl ist im Frühwinter eine der Touren, die aufgrund der Nord-Exposition, des hohen Ausgangspunktes sowie der Beschneiung im Skigebiet bereits vor der eigentlich Saison begangen werden kann.

Es ist Oktober, der erste Schnee fiel und alle sind schon heiß darauf die Tourenski/Splitboard wieder aus dem Keller zu räumen und die erste Tour zu starten – so auch wir. Mitte Oktober war es so weit, unsere erste Tour führte uns nach Hochfügen zum Skigebiet, aber im Gegensatz zu allen anderen, sind wir nicht die Piste hochgelaufen, sondern hinten durch das Finsingbachtal Richtung kleinen Gilfert und dort hinauf.

Video zur Tour auf den Pfaffenbichl

Tourenbeschreibung Pfaffenbichl

Man fährt bei der Talstation nach ganz hinten auf den Parkplatz. Start der Tour ist eine Unterführung links an der Bahn vorbei, kurz danach konnten wir uns bereits auf die Bretter stellen. Der Forstweg führt leicht aufsteigend durch das komplette Finsingbachtal bis zum Ende, wo wir dann rechts in sechs Serpentinen den Hang hochsteigen. Da es noch sehr früh in der Saison war, durften wir des Öfteren die Bretter abschnallen und über Wasserläufe stapfen, bis uns die Geduld abhandengekommen ist und wir einige Stellen ohne das lästige Abschnallen „überwinden“ hatten. 

Oben im Kessel angekommen folgen wir weiter der Beschilderung zum kleinen Gilfert. Der Weg führt rechts entlang bis zu einer weiteren Abzweigung, die uns den Weg nach rechts wies, ab hier hieß es selber Spuren.

Anfangs konnten wir uns noch einigermaßen an Markierungen halten, hätten uns dann aber laut GPS weiter rechts  bzw. gerade aus vom Hang halten sollen. Aufgrund des Wetters und der sehr schlechten Sicht sind wir stattdessen in der sehr steilen Rinne aufgestiegen, welcher die Markierungen beinhaltete – Spaß ist was anderes. 😀

Die Sicht wurde immer schlechter, wir haben kaum etwas gesehen. Im oberen Teil gab es ein paar Fischmäuler/Abrisskanten, da der Schnee sich noch nicht gesetzt hatte. Da wir uns hier sowieso weiter rechts halten mussten, konnten wir dies problemlos umgehen. Ein paar weitere steilere Serpentinen führten uns zu guter letzte auf das Joch. 

Der eigentliche Plan war, dass wir zuerst auf den kleinen Gilfert hoch gehen und von dort zurück und zum Pfaffenbichl. Aufgrund der aktuellen Bedingungen mit der schlechten Sicht, haben wir uns gegen den Gipfel entschieden und sind auf dem Grat Richtung zum Pfaffenbichl gestiegen. Mit kleineren Hickhacks (Wegsuche, einsinken in die tiefen Löcher zwischen den Blöcken, kleinere Versteigungen, auf den ersten Blick etwas riskanten Manövern) haben wir dann nach einiger Zeit stimmen gehört und wenig später auch den den Gipfel vom Pfaffenbichl erblickt.

Vom Pfaffenbichl steigt man (gefühlt auf einer Autobahn) den Berg runter bis zum Pfaffenbichlsesselliftes vom Skigebiet. Hier heißt es umbauen und die Abfahrt genießen!

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