1. Etappe Höllenkragen 2.387 m (Wanderung)

Der Höllenkragen liegt in den Pfunderer Bergen in Südtirol. Die Wanderung führt von Partinges über die Plitschalm zur Trenserjoch-Hütte und anschließend hoch zum Höllenkragen Gipfel. Von dort hat man eine schöne Aussicht in das Tal, Richtung Sterzing und entsprechend auf die Gipfel um uns herum.

Tourendetails

Höhenlage

  • Tiefster Punkt: 1.390 m
  • Höchster Punkt: 2.387 m
  • Bergauf / Bergab: 932 m / 294 m

Streckeninformationen

  • 1:44 Stunden (Zeit mit Pausen: 3:09 h)
  • 7,09 km
  • Schwierigkeit: Mittel
Kondition
Technik

Wegpunkte

AusgangspunktPartinges
TourenzielHöllenkragen 2.387 m
EndpunktTrenser-Joch-Hütte (Biwak)
RegionSüdtirol

GPX Track

Weitere Informationen

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten

Einkehr: Unterwegs keine.
Übernachtung: Trenser-Joch-Hütte (Biwak)

Beste Jahreszeit

Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

Anreise mit Auto

  • Brennerautobahn - Ausfahrt Sterzing. Richtung Freienfeld bis nach Partinges.
  • Parken am obersten Hof "Moarhof" möglich.

Unsere Rahmenbedingungen

Für den ersten Tag wurde nur eine kleine Wanderung von Partinges auf den Höllenkragen Gipfel geplant, und von da aus zurück zur Trenser-Joch-Hütte. Wir mussten uns für diese Variante entscheiden, da wir aufgrund von ausgebuchten Hütten und des stetig wechselnden Wetterberichten keine andere Möglichkeit gesehen haben.

Beschreibung der Tour auf den Höllenkragen

Für das erste Stück sind wir der Straße gefolgt, da wir es nicht eilig hatten und aber auch damit wir uns erst einmal gemütlich einlaufen können. Es gibt aber auch einen Weg, der steil über eine Wiese bergauf führt. Diesen kann man allerdings leicht verpassen, denn den Wegweiser sieht man nicht beim hochlaufen. Nach ein paar Queren kommen wir dann in ein Waldstück und der Weg wird steiler. Links und rechts vom Weg wachsen leckere Himbeeren, damit könnt ihr euch den Weg zu versüßen. Diese Kräfte nutzen wir um den noch steileren Pfad nach oben zu erklimmen, das geht ganz schön auf die Wadenmuskulatur. Nach dem dieser steile Aufstieg geschafft ist, gelangt man zur Plitschalm. Von hier führt ein Waldsteig zur Trenser-Joch-Hütte (Biwak), wo wir erst einmal eine kleine Brotzeit gemacht haben. 

Unser Plan war es hier zu übernachten, da die nächste bewirtschaftete Hütte bereits ausgebucht war. Nach der Brotzeit richteten wir uns also auf der Hütte ein. Die Trenser-Joch-Hütte (Biwak) ist eine ganz süße, kleine Hütte mit einem Tisch und einer Sitzbank. Aufgrund der Größe der Hütte, gibt es hier natürlich kein Lager. Aus diesem Grund haben wir auf dem Boden mit einer Isomatte und einem Schlafsack geschlafen. Dementsprechend mal abwarten wie die Nacht wird.

Zum Höllenkragen Gipfel

Nach der Stärkung führten wir unseren Weg zum Höllenkragen Gipfel fort. Der Weg führt rechts am Biwak vorbei, vom Jägerjöchl bis zu einer kleinen Alm Wiese, auch hier halten wir uns rechts. Am Trenser Joch folgen wir den Grashängen steil nach oben zum Gipfel. Das Gipfelkreuz sieht man bereits vom Weiten und den Ausblick kann man bereits auf den letzten paar Metern genießen.

Am Gipfel angekommen legten wir uns den Nachmittag über in die Sonne und genossen die Stille sowie den Ausblick dort oben am Gipfel. Zum Abend hin packen wir eine weitere Brotzeit sowie einen leckeren Rotwein aus und warteten auf den Sonnenuntergang. Leider hat hier das Wetter nicht zu 100% mitgespielt, weil es zu bewölkt war und es dann durch den Wind auch recht schnell kalt wurde.

Abstieg zurück zur Trenser-Joch-Hütte

Da wir nicht den gleichen Weg wieder runter gehen wollten, wählten wir den Rundweg zurück zur Trenser-Joch-Hütte. Hierfür nimmt man den Weg auf der anderen Seite vom Höllenkragen, diesen Weg kann man nicht verfehlen. Der führt auf dem Rücken des Berges runter und dann links um den Berg herum. Auf dem Rückweg haben wir dann auch, die an der Hütte, ausgeschilderte Wasserstelle gefunden, (die mehr als 80 m entfernt) an einem Baum “Versteckt” ist. Wir füllten unsere Flaschen auf und führten eine schnelle Katzenwäsche durch. Zurück auf der Hütte machten wir es uns mit Kerzen gemütlich, um die letzten Stunden des Tages mit Karten spielen zu verbringen.

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