Daltinden 1.520 m (Skitour)

29.03.2026

Daltinden 1.520 m (Skitour)

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Tourenbeschreibung

Wir starten im kleinen Ort Furuflaten – und wie so oft beginnt das Abenteuer schon beim Parken. Viele Touren starten auf der nördlichen Flussseite, doch dort ist das Parken nahezu überall verboten. Unten an der Hauptstraße gibt es zwar einen großen Parkplatz mit EasyPark-App, aber wie schon am ersten Tag wären hier für etwa vier Stunden rund 20 € fällig – für uns ziemlich happig, zumal wir deutlich länger unterwegs sein werden.

Also schauen wir uns auf der südlichen Flussseite um und werden schließlich fündig: Bei den letzten Häusern vor einem Schutthaufen entdecken wir eine kleine Parkmöglichkeit für etwa vier Autos. Am Ende unserer Tour spricht uns noch ein Einheimischer an und erkundigt sich freundlich nach den Bedingungen. Zu unserer Parkmöglichkeit äußert er sich nicht – offenbar war es also kein Problem, dort zu parken.

Heute nach dem Motto: Ohne Fleiß kein Preis

Von hier aus starten wir unsere Tour zunächst auf einem Wanderweg taleinwärts. Es geht ständig auf und ab, und der Schnee ist stellenweise nicht vorhanden. An einigen Passagen müssen wir die Ski abschnallen, wenn wir nicht über Steine laufen wollen. Der Weg führt durch offenes sowie leicht bewaldetes Gelände und zieht sich über knapp vier Kilometer bis zum eigentlichen Aufstieg – ein ziemlich langer Hatsch. Wenn man allerdings ausblendet, dass man dieses Stück am Ende wieder zurückschieben muss, kann man die wirklich schöne Natur durchaus genießen.

Nach diesen vier Kilometern steigen wir in südwestlicher Richtung durch leicht bewachsenes Gelände in sanften Stufen auf. Auf etwa 580 m wird es zunächst flacher – eine willkommene Gelegenheit zum Durchatmen. Doch ab 700 m geht es ans Eingemachte: Wir kämpfen uns den teils steilen Hang Richtung Daltinden Gipfel hinauf. Unser Spurentiger Sven ist kaum zu bremsen, und in Serpentinen arbeiten wir uns Schritt für Schritt nach oben.

Die letzten Meter legen wir leider in den Wolken zurück. Am Gipfel selbst erwartet uns keine Aussicht, dafür starker Wind und ungemütliche Bedingungen. Also beschließen wir, schnell umzubauen – laut Wetterbericht soll es im Laufe des Tages noch schlechter werden, mit Windgeschwindigkeiten bis zu 50 km/h.

Die ersten rund 700 Höhenmeter Abfahrt genießen wir dafür umso mehr. Der Schnee ist gut, und wir legen erst einmal eine Pause ein, beobachten die vielen Nachkommenden und lassen die Eindrücke sacken. Ironischerweise klart das Wetter entgegen aller Prognosen auf – was uns ein wenig ärgert.

Von dort fahren wir durch eine steile Rinne hinunter auf die flache Ebene und folgen anschließend den Aufstiegsspuren durch die leicht bewachsene Landschaft zurück ins Tal. Dort bauen wir wieder in den „Schiebemodus“ um und schieben uns die 4 km wieder zum Parkplatz zurück.

Unterm Strich: Die Abfahrt vom Gipfel bis ins Tal ist ein Traum. Die vier Kilometer Zustieg und Rückweg hingegen sind trotz der wunderschönen Landschaft eher nicht zu empfehlen – wir als Gruppe waren davon jedenfalls nicht besonders begeistert.

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

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