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18.04.2026

Pletzachkogel 1.544 (Wanderung)

Tourendetails

Lage
Toureninfo
Ausrüstung
Einkehrmöglichkeit

Tourenbeschreibung

Ein religiöser Weg mit steilen mit Abkürzungen

Wir parken am Waldrand, dort, wo der Kreuzweg zum Kloster Hilariberg beginnt. Gemächlich steigen wir auf dem Wanderweg bergauf – die Steigung ist angenehm und führt uns entspannt hinauf zum Kloster. Von dort geht es zunächst geradeaus über den Taxboden in nordwestlicher Richtung weiter bis auf etwa 625 Meter.

Ab hier wird der Weg abwechslungsreicher: Theoretisch könnte man in sanften Serpentinen weiter aufsteigen, wir entscheiden uns jedoch auf rund 660 Metern für die direktere Variante – steil, aber umso reizvoller. Die „Direttissima“ führt uns über einen sehr steilen, aber lohnenswerten und schönen Waldpfad rund 220 Höhenmeter nach oben, bis wir schließlich wieder auf den Taxbodenweg treffen. Früher gab es hier zwei Möglichkeiten: einen Waldsteig, der mittlerweile aufgrund von Steinschlag gesperrt ist, oder die Weiterführung über den breiten Wanderweg. Ein kurzer Halt lohnt sich – eine Infotafel zum Felssturz und zum Kramsacher Marmor liefert spannende Einblicke.

Auf etwa 915 Metern erreichen wir die nächste Kreuzung: Links geht es zum Herrgottstein, rechts verläuft der reguläre Weg – beide Varianten treffen nach rund 100 Metern wieder zusammen. Von hier an gibt es immer wieder Möglichkeiten, die breite Forststraße über steile Waldpfade abzukürzen. Das sorgt nicht nur für mehr Abwechslung, sondern ist auch praktisch, da viele Biker – oft mit E-Bikes – auf dem Weg unterwegs sind.

Abstecher zu den Wasserfällen – Erfrischender Zwischenstopp

Ein lohnender Abstecher wartet auf etwa 990 Metern: Ein kurzer Umweg führt zu kleinen Wasserfällen – ein paar zusätzliche Meter, die sich definitiv auszahlen. Ab etwa 1.120 Metern gibt es dann keine Abkürzungen mehr, und wir folgen den letzten beiden Serpentinen, bevor wir auf etwa 1.180 Metern nach rechts abzweigen.

Der versteckte Gipfelpfad

Nun verlassen wir den Weg und steigen weglos über einen Wiesenhang weiter auf. Ein wenig Orientierungssinn ist gefragt, doch am Waldrand entdecken wir bald wieder einen schmalen Pfad, der uns steil zum Gipfel hinaufführt. Oben angekommen werden wir mit einem fantastischen Ausblick ins Inntal und auf die umliegende Bergwelt belohnt.

Entspannt zurück ins Tal

Für den Abstieg wählen wir die längere, dafür deutlich knieschonendere Variante. Der Weg in nord-nordwestlicher Richtung vom Gipfel hinunter ist angenehm zu gehen und deutlich sanfter als der steile Anstieg aus südwestlicher Richtung. Schon bald erreichen wir die Forststraße und steigen vorbei an der Pletachalm ab, bevor sich der Weg in endlosen Serpentinen zurück ins Tal zieht.

Insgesamt eine sehr schöne Tour – allerdings auch eine beliebte Bikestrecke. Besonders auf der Forststraße ist daher Aufmerksamkeit geboten.

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

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"Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich."

Edmund Hillary

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