Hoher Gleirsch 2.492 m (Bike & Bergtour)
Überschreitung über den Westgrat
Tourendetails
Lage
- Ausgangspunkt: Scharnitz, Hinterautal, Isarladoge Wiesenhof
- Anfahrt planen (Tagesticket 8 € - nur Münzen!)
- Gipfel: Hoher Gleirsch 2.492 m
- Region: Karwendelgebirge
Toureninfo
- Bergauf /-ab: 1.584 hm
- 6:47 Stunden
- 26,51 km
Ausrüstung
- Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut), Brotzeit, Trinkflasche (1-3 Liter nach Bedarf), Erste Hilfe, evtl.Teleskopstöcke
Einkehrmöglichkeit
- Unterwegs keine. Mit kurzem Umweg Möslalm. Am Ende der Tour Isarlodge Wiesenhof.
Tourenbeschreibung
Vom Parkplatz der Isarlodge Wiesenhof starten wir mit dem Rad – ganz klassisch ohne E-Unterstützung – weiter Richtung Talende. Bereits nach etwa 1,3 Kilometern bieten sich mehrere großartige Ausblicke in die beeindruckende Gleirschklamm. Wenig später erreichen wir die Gleirschhöhe auf 1.069 Metern. An der Abzweigung halten wir uns rechts und fahren hinunter zum Klamboden. Dort überqueren wir die Isar und radeln auf der gegenüberliegenden Seite wieder bergauf ins Gleirschtal hinein.
Nach insgesamt 5,2 Kilometern erreichen wir auf etwa 1.150 Metern unser Skidepot. Ab hier geht es zu Fuß weiter. In angenehmer Steigung folgen wir zunächst der Forststraße. Nach drei Kehren gelangen wir auf rund 1.490 Metern zum Blutsgraben. Hier zweigen wir weglos und unbeschildert nach Osten in den Hang ab.
Interessanterweise findet sich zwischen Latschen, Sträuchern und Bäumen dennoch eine Art Korridor, der meist gut begehbar ist – auch wenn ein paar zugewachsene Stellen dabei sind. Bald wird die Spur breiter und ist teilweise mit Steinen gesäumt. Auf etwa 1.720 Metern erreichen wir eine kleine Höhle. Der Eingang ist sehr niedrig, dennoch bin ich ein paar Meter hineingelaufen. Im Inneren verzweigte sich der Gang schließlich in drei Tunnel. Gerne hätte ich die Höhle weiter erkundet, aber nur mit der Handylampe war mir das dann doch etwas zu unsicher.
Kurz nach der Höhle kämpfen wir uns noch einige steile Höhenmeter nach oben. Nachdem wir die Latschen überwunden haben, treffen wir tatsächlich auf einen Wanderpfad. Anfangs führt dieser noch durch die Latschen, später öffnet sich das Gelände zunehmend. Schließlich erreichen wir einen wunderschönen Wiesenhang, der in voller Blüte steht. In nordöstlicher Richtung halten wir auf den Westgrat des Hohen Gleirsch zu. Wer aufmerksam schaut, entdeckt auf dem gesamten Abschnitt vom Blutsgraben bis zum Grat immer wieder Steinmännchen.
Am Grat angekommen legen wir eine kurze Pause ein und genießen den fantastischen Ausblick. Anschließend folgen wir dem Westgrat weiter bergauf. Über einen schuttigen Pfad geht es stetig höher. Später wird das Gelände felsiger. Aus der Ferne wirkt der Abschnitt zunächst nicht unbedingt einfach, doch sobald man direkt davorsteht, lässt er sich überraschend problemlos begehen. So zieht sich der Weg abwechslungsreich bis zum Gipfel.
Der Abstieg erfolgt über den Normalweg. Im oberen Bereich ist dieser schuttig und rutschig, weiter unten wird das Gelände angenehmer, und Wurzeln säumen zunehmend den Wanderweg. Am Talboden angekommen geht es in leichter Steigung zurück zu unserem Skidepot und anschließend mit dem Rad zurück zum Auto.
Alternativ ist auch ein Abstieg über das Riegelkar möglich.
Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.
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Edmund Hillary































