Bondhusdalen (Wanderung)
über den Botnavatnet bis zum Gebirgssee Øyrmerkevatnet
Tourendetails
Lage
- Ausgangspunkt: Gebührenpflichtiger Parkplatz 'Bondhusdalen Parkering'
- Ziel: Gebirgssee Øyrmerkevatnet
- Region: Vestland
Toureninfo
- Bergauf /-ab: 1.196 hm
- 6:01 Stunden
- 17,9 km
Ausrüstung
- Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut), Brotzeit, Trinkflasche (1-3 Liter nach Bedarf), Erste Hilfe, evtl.Teleskopstöcke
Einkehrmöglichkeit
- Unterwegs keine.
Tourenbeschreibung
Vom Parkplatz aus überquerten wir eine Brücke und wanderten auf dem Schotterweg „Isvegen“ taleinwärts in südlicher Richtung. Der breite Weg wurde 1863 angelegt, um Eis vom Gletscher bis zum Fjord und von dort ins Ausland zu transportieren. Er steigt sanft an und führt durch lichten Wald entlang der Bondhuselva. Nach etwa zwei Kilometern kommt eine Abzweigung: Rechts geht es zum Bondhusvatnet, wohin die meisten Wanderer gehen. Wir bogen jedoch nach links ab.
Nach einer weiteren Brücke und einem Tor ins Weidegebiet wurde der Pfad teilweise schmaler und zog sich langsam die Bergflanke in südöstlicher Richtung hinauf. Es handelt sich um einen historischen Weg: Der restaurierte Reitpfad diente einst wohlhabenden Urlaubern, die auf Pferden und Schlitten über den Folgefonna-Gletscher gebracht wurden. Auf rund 400 Höhenmetern begannen die 18 Serpentinen, im Volksmund Kaiserschwingen genannt. Nach weiteren 350 Höhenmetern erreichten wir die Alm Gardshammarsetra, kurz Gardshammar, mit drei Hütten. Wir machten hier Rast und genossen den Blick über das Tal von Sundal und die umliegende Fjordlandschaft. Von hier aus konnten wir auch den Bondhusvatnet mit dem großen Wasserfall auf der gegenüberliegenden Talseite bestaunen.
Von der Alm ging es weiter hinauf, vorbei am See Botnavatnet. Auf dem Rückweg sammelten wir hier viele Pilze und naschten unterwegs Blaubeeren. Ab dem See wanderten wir in nördlicher Richtung weiter, später über Geröllfelder und offene Gebirgslandschaft Richtung Osten bis zum See Øyrmerkevatnet. Die Sicht wurde zusehends schlechter. Eigentlich hatten wir gehofft, noch bis Fonnanuten zu gelangen und von dort einen Blick auf die Gletscherzunge des Breidablikkbrea zu erhaschen. Doch die Wolken sanken immer tiefer, und wir wollten nicht im Nebel weiterwandern. Also kehrten wir um.
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