Von Molinaseca bis Cacabelos (Wanderung)

Spanien - Camino Francé

Molinaseca bis Cacabelos (Wanderung)

Inhalt

Tourendetails Molinaseca bis Cacabelos

Lage
Streckeninformationen
Übernachtung

GPS Track Molinaseca bis Cacabelos

Tourenbeschreibung

Wie jeden Morgen machten wir uns auf der Suche nach etwas Essbaren, einmal in der Innenstadt im Kreis gelaufen haben wir uns für ein belegtes Baguette aus der bar vom Vortag entschieden, es war schon ok, aber gibt bestimmt auch bessere Varianten in den Tag zu starten, wir hatten es einfach doch noch nicht so raus. Es war sehr kalt, so dass wir halb im Gehen gegessen haben. Hätten wir etwas Geduld mitgebracht, hätten wir auch gemütlicher in Ponferrrada frühstücken können. 😉 Gegenüber von der Burg, der mittelalterliche Templerfestung, gab es ein schönes, warmes Cafe, in welchem schon sehr viele Pilger saßen und in Ruhe frühstückten.

Ponferrada’s kleine Gassen habe ich sehr gemocht, auch weil wir so früh am Morgen unterwegs waren und alles noch so ruhig und leer. Man geht ein ganzes Stück an einer schönen Promenade des Flusses Rio Sil entlang, das kleine Stück Natur habe ich auch genossen.

Als wir aus der Stadt raus kamen, sind wir an vielen „interessanten“ Grundstücken vorbei gelaufen, bei manchen haben wir uns gefragt was der Sinn und Zweck sein sollte, andere haben uns eher aufgrund der Behausung traurig gestimmt.

Ein wirklich toller Aspekt der mir auf den Weg durch die Dörfer aufgefallen ist, ist das bei alten, verfallenen Kirchen der Glockturm immer aufrecht erhalten wird – finde das toll.

Erst nach Camponaraya wurde der Weg schöner und führte durch die Weingebiete, wo wir auch zwei Weintrauben stibitzt hatten, die sahen zwar nicht mehr soooo lecker aus, haben aber noch geschmeckt. Mein Highlight war dann der Kiwibaum auf einem privaten Grundstück, denn ich habe Kiwis noch nie in freier Natur wachsen sehen. 😉

Hostel La Gallega

Die Unterkunft im La Gallega war ganz in Ordnung, wir hatten uns ein 4-Bett-Zimmer über Booking für 16 € pro person reserviert, vor Ort hätte es nur 12 € gekostet (wenn es natürlich noch frei gewesen wäre). Wie immer hat beides Vor- und Nachteile, aber nach einem langen Marsch habe ich keine Lust mehr noch auf die Suche einer Unterkunft zu gehen.

Den restlichen Tag haben wir uns damit vertrieben, durch das Dorf zu schlendern, bei der Apotheke meine Füße mit dem Ausschlag zu verarzten, leckeren Wein zu trinken, Karten zu spielen und zum Abendessen gab es eine Paella. 

Welche Erfahrung hast du auf einer Pilgerreise entlang des Jakobswegs gemacht? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert