Golsavaare 1.289 (Skitour) – Versuch

07.04.2026

Golsavaare 1.289 (Skitour) - Versuch

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Tourenbeschreibung

Warum einfach, wenn es auch schwierig geht

Wir parken in der Nähe der Feuerwehr – am Straßenrand findet sich problemlos ein guter Platz, und man kann direkt losgehen. Zunächst folgen wir für etwa 380 Meter der Straße bis zu ihrem Ende. Bei der letzten Hütte biegen wir links in den Wald ein. Nach einer Rechtskurve steigen wir für die nächsten rund 80 Höhenmeter in südlicher Richtung auf und halten uns anschließend südwestlich.

Es hat schon länger nicht mehr geschneit, und die Tour ist sehr beliebt – vor allem für alle, die rund um Lyngseidet untergebracht sind. Entsprechend viele Aufstiegsspuren ziehen sich durch das Gelände. Ich entscheide mich unbewusst den wenigen Spuren weiter links zu folgen, während die meisten Spuren rechts durch eine Mulde verlaufen. Die Wahl zahlt sich aus: Der Blick auf den Fjord ist von hier bereits einfach großartig.

Vor dem Gipfelhang wird das Gelände zunächst noch einmal flacher, bevor wir auf etwa 700 Metern in den eigentlichen Schlussanstieg starten. In Serpentinen arbeiten wir uns nach oben. Je nach Bedingungen sind hier Harscheisen sinnvoll – wir haben sie gebraucht. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für den Gipfelaufstieg: Entweder über den Vorgipfel und anschließend über den Grat zum Hauptgipfel, oder weiter hinten direkt unterhalb des Gipfels im steilen Hang aufsteigen.

Wir können uns nicht so recht entscheiden – und versuchen am Ende einen Mix aus beiden Varianten. Spoiler: keine gute Idee. Auf halber Strecke erkennen wir, dass der Grat komplett abgeblasen ist. Um nicht oben die Skier tragen zu müssen, wechseln wir in eine Querung entlang des Hanges. Die Bedingungen dort sind jedoch extrem durchmischt. Im 35–40° steilen Hang kommen wir nicht mehr sicher weiter und müssen schließlich abbrechen.

Der Abbruch war definitiv die richtige Entscheidung. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack: Nicht über den Vorgipfel gegangen zu sein, war im Nachhinein keine kluge Wahl. Entsprechend geknickt treten wir den Rückweg an. Der starke Wind nimmt uns zusätzlich die Motivation, es noch einmal „richtig“ zu versuchen.

Fazit: Lehrreiche Tour – aber genau so würde ich sie nicht noch einmal machen 😉

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

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