Runfjellet 1.413 m (Skitour)

04.04.2026

Runfjellet 1.413 m (Skitour)

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Tourenbeschreibung

Vom Parkplatz in die Langdistanz

Heute starten wir unsere Tour in der Nähe von Kvalvik, auf einem kleinen Parkplatz unweit eines Pferdehofs. Die ersten Meter tragen wir Ski bzw. Splitboard noch, doch schon nach kurzer Zeit – vom Parkplatz aus nicht einsehbar – können wir in den Tourenmodus wechseln.

Zunächst folgen wir einem Wanderweg durch flaches Waldgelände. Nach etwa 900 Metern erreichen wir eine Baustelle, an der wir den Wegweisern in Richtung Stelen / Sjollihytta folgen. In angenehmer Steigung (ca. 10–15°) führt uns der Weg weiter, mit leichtem Auf und Ab über rund 1,7 Kilometer bis zur Hütte auf etwa 240 Höhenmetern.

Von dort fahren wir ein paar Höhenmeter zum Fluss ab. Eine tragfähige Schneebrücke gibt es nicht mehr, sodass wir den Bach überspringen müssen – vermutlich nicht mehr lange möglich. Auf der gegenüberliegenden Seite steigen wir in südlicher Richtung durch eine breite Waldschneise auf. Die Spur verläuft dabei meist etwas links davon.

Panorama vom feinsten

Auf etwa 400 Höhenmetern öffnet sich das Gelände und gibt den Blick frei: ein traumhaftes Panorama über den Fjord und hinüber zum Runfjellet, der nun bereits klar vor uns liegt. Zunächst geht es in moderater Steigung (15–20°), später durch leicht kupiertes Gelände weiter in Richtung Myrvatnet See, der aktuell vollständig eingeschneit ist.

Am See überwinden wir eine etwas steilere Geländestufe (kurzzeitig ca. 25–30°) und gelangen anschließend wieder in offenes, deutlich flacheres Terrain. In südwestlicher Richtung steigen wir weiter bis auf etwa 1.060 Meter. Der eigentliche Gipfelhang baut sich nun vor uns auf: zunächst in westlicher Richtung ansteigend (ca. 20–25°), dann zunehmend steiler werdend bis etwa 30°. Die letzten Meter führen uns nach Nordosten direkt zum Gipfel des Runfjellet.

Oben werden wir mit einer fantastischen Aussicht belohnt – ein beeindruckendes Panorama über Fjorde, Berge und die weite Landschaft.

Abfahrt

Bei der Abfahrt orientieren wir uns größtenteils am Aufstiegsweg. Der obere Bereich lässt sich gut fahren, dann prägen stellenweise Windgangeln die Oberfläche. In den flacheren Passagen fehlt uns teilweise der Schwung, sodass wir Richtung See abfahren und dort erneut auffellen. Für eine zusätzliche, lohnende Powder-Abfahrt steigen wir noch einmal rund 100 Höhenmeter auf.

Gerade das kupierte Gelände ist – abhängig von der Schneequalität – für Snowboardfahrer nicht ideal, weshalb sich dieser Zusatzanstieg definitiv lohnt. Die anschließende Abfahrt zurück Richtung Wald genießen wir dafür umso mehr.

Die letzten Meter durch die Waldschneise sind dann deutlich anspruchsvoller: hart, eisig und bereits stark zerfahren. Am Fluss angekommen, überqueren wir diesen erneut und steigen zurück zur Hütte auf. Für den restlichen Weg heißt es: teils fahrend, teils gehend – für Skifahrer definitiv das angenehmere Gelände.

Wenn ich auf meine bisherigen Touren in Norwegen zurückblicke, kommt mir dabei durchaus der Gedanke, ob Ski nicht doch die effizientere Wahl wären – Situationen wie diese erlebt man hier einfach häufiger.

Splitboarden bleibt Liebe – aber Norwegen testet diese Liebe manchmal ganz schön.

Video: Panoramo vom Gipfel

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

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