Blåbærtinden 1.442 m (Skitour) bis zum Bergrücken
Tourendetails
Lage
- Ausgangspunkt: Fv87 1724, 9334 Øverbygd
- Anfahrt planen
- Gipfel: Blåbærtinden 1.442 m
- Region: Norwegen, Tamokdalen (nahe der Lyngen-Alpen)
Streckeninformationen
- Bergauf /-ab: 965 hm (ca. 1.200 hm bis zum Gipfel)
- 3:00 Stunden
- 8,46 km
Einkehrmöglichkeit
- Unterwegs keine.
Ausrüstung
Sicherheit
Tourenbeschreibung
Durch Wald und Rinne zum Bergrücken
Der Blåbærtinden (1442 m) liegt in der Tamokdalen, südlich der Lyngen-Halbinsel, und wird aufgrund seiner Nähe jedoch häufig zur Skitourenregion rund um Lyngen/Tromsø gezählt.
Wir starten am Parkplatz und orientieren uns zunächst nach Norden. Der Aufstieg führt anfangs durch locker bewaldetes Gelände mit nur mäßiger Steigung. Auf etwa 450 m wird das Gelände spürbar steiler. Im weiteren Verlauf nehmen wir eine ausgeprägte Rinne in Angriff, die stellenweise Steilheiten von bis zu etwa 35° erreicht. Die Spurwahl wird hier zunehmend anspruchsvoller, und der Untergrund erlaubt uns ab rund 680 Höhenmetern keinen sinnvollen Halt mehr mit Fellen. Wir entscheiden uns daher, das Board auf den Rucksack zu schnallen und die Rinne zu Fuß im direkten Anstieg zu überwinden – ein kräftezehrender, aber effizienter Abschnitt. Den vorhandenen Spuren nach zu urteilen, haben auch unsere Vorgänger diese Variante gewählt.
Oberhalb der Rinne öffnet sich das Gelände deutlich. Weite, kupierte Flächen ermöglichen wieder einen angenehmen Aufstieg im Tourenmodus. In nord-nordöstlicher Richtung halten wir auf den breiten Bergrücken des Blåbærtinden zu, den wir auf etwa 1.130 m erreichen. Von dort folgen wir dem Rücken weiter in nordwestlicher Richtung.
Auf etwa 1.220 m brechen wir die Tour schließlich ab. Die Verhältnisse erscheinen uns zunehmend heikel: Auf der linken Seite bauen sich große, teilweise überhängende Wechten auf, während rechts ein markanter Lawinenanriss zu erkennen ist. Die Kombination aus Triebschneeansammlungen und instabil wirkenden Bereichen lässt uns bewusst auf den Gipfel verzichten. Dennoch werden wir an diesem Punkt mit einer eindrucksvollen Aussicht belohnt, die die Entscheidung absolut rechtfertigt.
Die Abfahrt – Hart, steil, verspielt
Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsspur. Im oberen Bereich treffen wir zunächst auf hartgepresste, windgeprägte Schneedecken (Windgangl), die technisch anspruchsvoll zu fahren sind. Kurz darauf öffnen sich jedoch traumhaft schöne Hänge mit einigen Zentimetern frischem Pulverschnee, der allerdings auf einer harten, teils eisigen Unterlage liegt – ein spannender, aber fordernder Mix.
Die steile Rinne ist zügig überwunden, bevor wir in den unteren Teil eintauchen. Zwischen den Bäumen erwartet uns schließlich die spielerischste Passage der Tour
Video:
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