Frischmannhütte 2.192 m (Wanderung)

19.09.2025

Frischmannhütte 2.192 m (Wanderung) von Köfels

Tourendetails Frischmannhütte

Lage
Toureninfo
Ausrüstung
Einkehrmöglichkeit

GPS Track Frischmannhütte

Wetter

Tourenbeschreibung

Parken

In Köfels gibt es leider nur einen Tagesparkplatz (6 €, nur Münzen). Mehrtagestickets sind nicht möglich. Da wir außerhalb der Saison unterwegs waren, haben wir bei der Jausenstation Edelweiß nachgefragt, ob wir unser Auto dort abstellen dürfen – was problemlos möglich war. Am Sonntag sind wir dort auch eingekehrt: sehr freundliche Wirtin, leckeres und preiswertes Essen.
Alternativ gibt es in Umhausen einen Parkplatz, von dem man laut Outdooractive etwa 1,5 Stunden zusätzlich einplanen muss.

Wanderung

Die ersten Meter führen durch das Dorf, vorbei an Bauernhöfen, bis der Weg in den Wald hineinführt. Alles ist zunächst gut ausgeschildert. Auf der Forststraße biegen wir nach rechts ab. Auf 1.460 m zweigt der Wanderweg über eine Waldschneise den Hang hinauf – diese Abzweigung ist nicht ausgeschildert. Man kann alternativ der Forststraße weiter folgen. Nach zwei weiteren Querungen der Forststraße ist der Wanderweg auf 1.575 m wieder markiert.

Von dort geht es steil durch den dicht bewachsenen Wald bergauf. Mit zunehmender Höhe lichtet sich der Wald und eröffnet immer wieder schöne Blicke ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge. Auf 2.085 m erreichen wir die Schartle, von wo aus sich ein großartiger Blick ins Fundustal und zur Frischmannhütte bietet.

Hinter der Schartle führt der Weg zunächst über felsiges Blockgelände, wird aber bald wieder zu einem normalen Wanderweg. Da der Fundus-Waal-Weg aufgrund massiven Steinschlags gesperrt war, sind wir bis zur Hinteren Fundusalm abgestiegen und auf der anderen Talseite über die Forststraße wieder hinauf zur Frischmannhütte.

Aufenthalt in der Frischmannhütte

Die Hütte – beziehungsweise der Wirt und sein Angestellter – haben ihren ganz eigenen Charakter. Als wir ankamen, war nur der Angestellte vor Ort. Er erzählte uns, dass er den Wirt seit drei Tagen nicht mehr gesehen habe und ihn auch nicht erreichen könne. Lebensmittel seien kaum noch vorhanden, er wisse nicht, was er kochen solle. Am Ende zauberte er trotzdem ein leckeres Hauptgericht, wenn auch improvisiert. Zum Nachtisch gab es Lebkuchenplätzchen mit Vanillesoße.

Am nächsten Morgen wurden wir im Zimmer von Grasgeruch geweckt… . Das Frühstück war einfach & liebevoll angerichtet: Brot, Wurst, Käse, Marmelade, Nutella, dazu Kaffee und Tee.

Als wir am Samstag von der Bergtour zurückkamen, lief draußen laut ein Radiosender mit etwas gewöhnungsbedürftiger Musik, die uns bis zum Abend begleitete. Mittlerweile war auch der Wirt eingetroffen. Die Bestellung von Essen gestaltete sich allerdings schwierig: Uns wurden Nudeln mit Käse angeboten, bekamen aber etwas anderes serviert, es war trotzdem lecker. Generell war das Essen immer eine kleine Überraschung. Eine Speisekarte gibt es nicht, man weiß weder genau, was es gibt, noch was es kostet. Doch geschmacklich hat es uns positiv überrascht.

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

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