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16.08.2026

Lattenspitze 2.330 m, Pfeiser Spitze 2.347 m, Thaurer Jochspitze 2.306 m (Bergtour)

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Lage
Toureninfo
Ausrüstung
Einkehrmöglichkeit

Tourenbeschreibung

Auch als Bike-&-Hike-Tour bietet sich diese Runde wunderbar an – allerdings verpasst man auf dem Rad die vielen leckeren Himbeer- und Brombeersträucher entlang des Weges. 😉

Vom Parkplatz der Thaurer Alm folgen wir nur kurz der Forststraße, ehe wir nach etwa 200 Metern auf den Haselbergersteig abzweigen. Der schmale Steig zieht angenehm durch den Wald bergwärts und quert dabei zweimal die Forststraße. Auf rund 1.220 Metern treffen wir ein weiteres Mal auf diese, folgen ihr kurz bis zur nächsten Kehre und wechseln dort auf den Rudolf-Gasper-Steig, der uns wieder steiler durch den Wald hinaufführt. Nach weiteren rund 160 Höhenmetern erreichen wir eine Wegverzweigung und halten uns links. Statt der Forststraße wählen wir für den Aufstieg zur Thaurer Alm weiterhin den deutlich schöneren Wanderweg. Auf etwa 1.460 Metern zweigen wir schließlich nach rechts in Richtung Alm ab. Der Steig ist hier stellenweise etwas verwachsen und wirkt nur wenig begangen – vermutlich sind die meisten mittlerweile mit dem Bike auf der Forststraße zur Thaurer Alm unterwegs.

Von der Alm folgen wir der Beschilderung in Richtung Törl. Nach etwa 800 Metern erreichen wir linker Hand eine Schneise, über die wir weiter aufsteigen. Rechts von uns befindet sich die Kaisersäule. Am Törl auf 1.803 Metern angekommen, ist schließlich auch die Lattenspitze ausgeschildert. Zunächst geht es durch den Latschengürtel und an einer kleinen Höhle vorbei hinauf zum Grat. Über diesen erreichen wir ohne größere Schwierigkeiten die Lattenspitze. Bereits hier eröffnet sich eine großartige Aussicht auf die umliegenden Gipfel und weit hinein ins Karwendel – unter anderem zum Bettelwurf.

Der Weiterweg zur Pfeiser Spitze ist auf Outdooractive nicht eingezeichnet, im Gelände jedoch als Pfad gut erkennbar. Markierungen weisen den Weg, einige Passagen sind zusätzlich mit Seilen versichert. Dennoch ist dieser Abschnitt stellenweise ausgesetzt und erfordert entsprechende Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Nach der Pfeiser Spitze folgt ein weiterer, durchgehend seilversicherter Abschnitt, bis wir wieder auf einen normalen Wanderweg treffen. Von hier steigen wir zunächst nach Norden ab, bevor der Gegenanstieg zur Thaurer Jochspitze beginnt. Auch hier genießen wir den grandiosen Ausblick ins Karwendel und bis zur Rumer Spitze.

Von der Thaurer Jochspitze steigen wir zunächst über Wiesenhänge bergab, bevor es weiter in die schottrige Flanke geht. Hier kürzen wir den eigentlichen Weg etwas ab und nutzen das lockere Geröll für eine direkte und durchaus spaßige Rutschpartie talwärts. Weiter unten treffen wir schließlich auf den Fritz-Gosner-Steig, der uns zurück zur Thaurer Alm führt. Für den abschließenden Abstieg wählen wir die etwas längere, dafür deutlich knieschonendere Variante über die Forststraße.

Fazit: Insgesamt eine ungemein aussichtsreiche und abwechslungsreiche Runde mit mehreren schönen Gipfeln und großartigen Karwendelblicken. Durch ihre überwiegend südseitige Ausrichtung ist die Tour häufig schon früh im Jahr beziehungsweise noch bis spät in die Saison hinein möglich.

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

"Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich."

Edmund Hillary

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