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05.07.2026

Rotebenkopf 3.157 m (Bergtour)
von Oberetteshütte nach Melag

Tourendetails

Lage
Toureninfo
Ausrüstung
Einkehrmöglichkeit

Tourenbeschreibung

Von der Oberetteshütte starten wir in Richtung Norden auf dem Weg Nr. 5B und folgen zunächst den zahlreichen Wegweisern in Richtung Spaiktsee. Dabei gewinnen wir gleich die ersten Höhenmeter. Am See vorbei führt uns der Weg anschließend wieder abwärts in Richtung Gletscher. Diesen Abschnitt kennen wir bereits vom Vortag, denn bis hierher folgen wir demselben Weg wie bei unserer Tour auf die Weißkugel

Diesmal steigen wir allerdings nicht bis zum Gletscher ab, sondern zweigen auf etwa 2.900 m in nordwestliche Richtung ab. Ab hier ist die Landschaft deutlich vom Rückzug des Gletschers geprägt. Durch ein tief eingeschnittenes, trichterförmiges Tal steigen wir bis auf etwa 2.740 m ab. Das Tal verengt sich an seinem Ausgang schluchtartig, bevor wir unten einen Flusslauf überqueren. Auf der anderen Seite beginnt der nächste längere Anstieg. Von hier geht es wieder stetig bergauf, wobei das kuppierte Gelände dafür sorgt, dass wir immer wieder kleinere Geländestufen und Mulden überwinden.

Auf 3.196 m erreichen wir schließlich das Matscherjöchl mit dem Matscherjochsee. Ein schöner Platz, um kurz stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Danach geht es zunächst noch ein Stück relativ flach weiter, ehe wir erneut an Höhe verlieren. Rechts am Planeilferner entlang steigen wir rund 200 Höhenmeter ab. Was wir gerade verloren haben, müssen wir anschließend natürlich wieder zurückgewinnen: Über Blockgelände geht es südlich unterhalb des Roten Kogels erneut bergauf. Auf dessen Westseite erwartet uns dasselbe Spiel noch einmal. Wir verlieren zunächst wieder einige Höhenmeter, bevor der nächste Anstieg hinauf zur Planeilscharte folgt. Der Weg ist in diesem Abschnitt sehr gut markiert. Ein zusätzlicher und sehr hilfreicher Orientierungspunkt ist eine markierte Eisenstange auf dem Rücken unterhalb des Roten Kopfs. Sie ist sowohl vom Planeilferner als auch von der Planeilscharte aus gut zu erkennen.

An der Planeilscharte angekommen, nehmen wir auch noch die letzten Höhenmeter zum Rotebenkopf in Angriff. Oben werden wir mit einem tollen Rundumblick und einem beeindruckenden Panorama auf die umliegende Bergwelt belohnt. Nach einer ausgiebigen Gipfelpause machen wir uns schließlich an den Abstieg. Vom Rotebenkopf geht es in nördlicher Richtung hinunter ins Langtauferer Tal, wo unsere lange und abwechslungsreiche Überschreitung endet.

Was ist deine Lieblingstour? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.

"Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich."

Edmund Hillary

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