Finsteraarhornhütte – Grünhornlücke 3.280 m – Fiescheralp (Hochtour)

23.07.2022

Finsteraarhornhütte - Grünhornlücke 3.280 m - Fiescheralp (Hochtour)

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Inhalt

Tourendetails Grünhornlücke

Lage

Streckeninformationen

Einkehrmöglichkeiten

GPS Track Grünhornlücke

Ausrüstung & Sicherheit

Ausrüstung

Sicherheit

Tourenbeschreibung

Ein langer, langer Weg

Und manchmal kommt es anders als man denkt. Der eigentliche Plan hätte uns heute auf das Finsteraarhorn geführt, aber aufgrund des Wetters mussten wir diesen Plan zerschlagen. Die ganze Nacht hat es Gewittert und stark geregnet, auch am Morgen/Vormittag sollte es weiter regnen, also entschieden wir uns für den Abstieg.

Tags zu vor haben wir den Fieschergletscher bereits gut beobachtet um den bestmöglichen Weg durch das Labyrinth zu finden. Mit den tiefgrauen Wolken im Nacken machten wir uns auf den Weg über den Gletscher. Auf ca 3.080 m haben wir uns angeseilt, denn ab dort gibt es größere Spalten, die zum Teil noch vom Schnee überdeckt waren.

Ohne Probleme ging es über die Grünhornlücke rüber und auf der anderen Seite zurück zum Konkordiaplatz. Hier hatten wir noch einmal den Blick auf unsere Aufstiegsroute zum Gross Grünhorn, nur 2 Tage zuvor sah es hier noch aufgrund des Hagels ganz anders aus. Auf ca. 2.980 m haben wir unsere Gletscherausrüstung wieder entledigt, denn den aperen Gletscher kann man tatsächlich besser ohne Seil gehen, nützen würde es an dieser Stelle sowieso nicht.

Am Konkordiaplatz angekommen mussten wir uns erst einmal den Weg zur mittleren Moräne durch den zerklüfteten Gletscher „kämpfen“. Wir wollten anfangs zu direkt zur Moräne rüber, aber ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn wir weiter am Fuße des Berges wo die Konkordiahüte steht entlang gegangen wären und erst ein wenig später zur Mitte des Aletschgletschers. So sind wir dann einen kleinen Schlenker gelaufen. Auf der mittleren Moräne angekommen geht es ziemlich gerade aus Richtung Süd/Süd-Osten zum Ausstieg, wo wir noch einmal den Weg durch den zerklüfteten Gletscher finden mussten. Von Ausstieg geht es dann über den Wanderweg durch den Tunnel und zurück zur Fiescheralp. Das Wetter hat zum Glück gehalten, aber dann fragt man sich auch ob man nicht doch auf den Gipfel hätte gehen können.

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