Gaulspitze 2.411 m (Wanderung)

06.08.2022

Gaulspitze 2.411 m (Wanderung)

Tourendetails Gaulspitze

Lage

Streckeninformationen

Einkehrmöglichkeiten

GPS Track Gaulspitze

Ausrüstung & Sicherheit

Ausrüstung

Beste Jahreszeit

Sicherheit

Einsame, zugewachsene und steile Tour – guter Orientierungssinn, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind nötig. Bei Nässe oder Schnee rate ich von der Tour wegen der dann sehr großen Absturzgefahr ab!

Tourenbeschreibung

Wir parken kurz hinter Ginzling an der Seitenstraße, dort wo auch die Maxhütte bereits ausgeschildert ist. Parken ist hier auf beiden Seiten der Straße erlaubt/geduldet.

Der Weg startet auf einer breiten, gut ausgebauten, flachen Forststraße und zweigt dann nach links weiter in einen steileren Pfad ab. Der Pfad ist mit Steinen und Wurzeln gesäumt und schlängelt sich teils in haarnadelähnlichen Kurven nach oben. Das Grün der Farne und des Mooses wirken beruhigend und friedlich auf einen, die ersten Pilze sprießen aus dem Boden und es ist alles sehr ruhig, waren alleine unterwegs. Auf ca. 1.300 m mischt sich dann das Rauschen des Gungglbach zu den Waldgeräuschen hinzu und wir folgen dem Weg weiter entlang des Baches. Allmählich lichtet sich der Wald und wir erhaschen einen ersten Blick in das wunderschöne Tal. 

Wir bleiben auf der linken Bachseite und gehen rechts an den kleinen Hütten vorbei; hier haben wir uns kurz verlaufen, da wir dachten, eine Markierung gesehen zu haben. Die schwer zu erkennende Abzweigung kommt aber erst nach den Hütten, wo wir auf ca. 1.460 m nach links den Hang hinauf gehen.

Der Weg ist mit roten Punkten markiert und führt zur Schneise steil bergauf, Trittspuren sieht man eher weniger. In der Schneise halten wir uns auf der linken Seite bis auf 1.610 m. ACHTUNG: Hier geht der Pfad über die Steine rüber auf die andere Seite und weiter durch den rechten Teil des Waldes (Markierung ist sehr schlecht sichtbar. Wir haben diesen Weg leider verfehlt und zu spät gemerkt, dass es keine Markierungen mehr gibt, also sind wir weiter die Schneise rauf. Die nächsten 200 Höhenmeter waren kein Genuss und absolut NICHT empfehlenswert, aber wir haben es zurück auf den eigentlich Pfad geschafft.

Wir hatten vorher gelesen, dass es eine einsame Tour ist, die wenig begangen wird, aber so verwachsen hatten wir diese Wanderung auch nicht erwartet. Es geht weiter steil bergauf bis wir auf ca. 1.980 m aus dem Wald kommen, wo wir eine kleine Verschnaufpause einlegten. Ab hier führt der steile, ausgesetzte Weg weiter über das Wiesengelände hoch zum Gipfel. Oben angekommen genießen wir den gigantischen Blick auf die Zillertaler Alpen um uns herum!

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