Von Jagat nach Danaque (Wanderung)

19.10.2018

Von Jagat nach Danaque

Tourendetails Jagat - Danaque

Lage
  • Tiefster Punkt: 1.365 m
  • Höchster Punkt: 2.280 m
  • Region: Annapurna Gebirge​
Streckeninformationen
  • Bergauf / Bergab: 1.334 m / 472 m
  • 6:17 Stunden
  • 18,94 km
  • Schwierigkeit: Mittel
Einkehrmöglichkeiten
  • Möglichkeiten gibt es wie Sand am Meer, der Trek heißt nicht umsonst Teahouse-Trek
Beste Jahreszeit
  • Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

GPS Track Jagat - Danaque

Tourenbeschreibung Jagat - Danaque

Bambushaine, Wasserfälle und eine wahnsinnig tolle Aussicht

Nach einem leckeren Frühstück um 7 Uhr morgens, machten wir uns eine halbe Stunde später auf den Weg. Das erste Stück der Straße kannten wir bereits von unserem gestrigen Ausflug zur heißen Quelle. Leicht bergab führte die Straße zu einem kleinen Dorf von wo ein Pfad rechts von der Straße abzweigte. Durch Bambushaine und kleine Waldstücke schlängelte sich der Weg durch eine grüne (aber auch teilweise staubige) Oase so dahin. Immer wieder tauchten kleinere bis größere Wasserfälle am Rande des Tales auf, so dass man sich über kleine Spritzer an dem warmen, sonniger Tag erfreuen konnte.

Die "heiße" Dusche

Da wir wieder einmal schneller unterwegs als geplant, haben wir unser eigentliches Ziel nach einem gemütlichen Mittagessen hinter uns gelassen und sind noch zwei Dörfer weiter gelaufen. Der Annapurna Circuit Trek wird nicht umsonst Tea-House Trek genannt. Auf dem Weg gibt es so viele Einkehrmöglichkeiten, wo man auch übernachten kann, dass man sich kaum für eine Unterkunft entscheiden kann. Gegen 16 Uhr am Nachmittag sind wir dann in Danaque angekommen, der Himmel war bereits bewölkt und es wurde merklich kühler. 

Wegen des heißen Tages und der doch schnell-abkühlenden Luft, wollten wir uns hier eine heiße Dusche genehmigen. Vorher noch schnell ein paar Klamotten gewaschen, die wir aufgrund des Wetters ins Zimmer gehängt hatten, statt nach draußen. Trotz eines großen Schildes, dass es eine heiße Dusche geben sollte, war dies nicht der Fall. Oder der Besitzer von der Unterkunft und ich haben eine gewiss andere Vorstellung von “heiß/warm”. *grins* Nach der eher kälteren Dusche musste ich mich erst einmal in meinem Schlafsack wieder aufwärmen.

Geselliger Runde mit der Familie des Hauses

Am Abend saßen wir mir einer großen Truppe aus Israel zusammen und haben am Ofen Karten gespielt. Später setze sich die Familie der Unterkunft zu uns. Die Gespräche waren lustig, interessant, aber auch teilweise merkwürdig. Wir haben des Öfteren festgestellt, wenn Nepali über schlechte Nachrichten reden, dann erzählen sie es mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das haben wir als befremdlich empfunden, aber so war es nun einmal. Ein gemütlicher Abend in geselliger Runde ging zu Ende. Ein Gedanke schreckte mich allerdings davon ab ins Bett zu gehen: Den warmen Raum zu verlassen, um sich dann in den kalten Schlafsack reinzulegen…

Tipps für den Trek

  • Am besten nur an kurzen Tagen die Klamotten wachsen und in die Sonne hängen, sonst werden die nicht richtig trocken
  • Esst am Mittag nur eine Kleinigkeit, sonst liegt euch das auf dem Rest des Weges quer im Magen 😉

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