Rofelewand 3.353 m (Skitour)

03.03.2021

Rofelewand 3.353 m via Südrinne (Skitour)

Tourendetails Rofelewand

Lage

Streckeninformationen

Einkehrmöglichkeiten

GPS Track Rofelewand

Hinweis bezüglich GPX Track

Dieser GPX-Track stellt nur eine Momentaufnahme einer möglichen Aufstiegsspur, beziehungsweise Abfahrtslinie dar. Eine sorgfältige und gewissenhafte Tourenplanung kann damit in keiner Weise ersetzen werden.

Ausrüstung & Sicherheit

Ausrüstung

Tourenbeschreibung Rofelewand

Der Wecker klingelte um 4:15 Uhr, schlaftrunken versuchte ich ein Frühstück zu mir zunehmen, packte es dann aber doch samt Getränke und Stirnlampe in meinen Rucksack und fuhr los. Das restliche Frühstück verputze ich während der Fahrt, denn für die heutige Tour brauchte ich genug Energie.

Um 6 Uhr in der früh starten wir in St. Leonhard im Ortsteil Scheibe, dort kann man direkt neben dem Gasthaus „Zur Einkehr“ parken. Von hier geht es über die Brücke und dann den Forstweg zur Arzler Alm rauf, immer wieder sieht man auch ein paar Anfahrtsspuren durch den Wald, aber bleibt bitte auf dem Forstweg, denn die Tiere im Wald sind noch nicht unbedingt um diese Uhrzeit wach. Von der Arzler Alm geht es wenig später durch eine breite Waldschneise zur Almhütte auf 1.875 m.

In mehreren Geländestufen und vorbei am Rappenkopf geht es rüber zum Totenkarferner. Zunächst in mäßiger Steigung, die ganz bald anzieht, geht es beinahe bis zum Ende des Kars. In dem Kar habe ich eine extra Runde gedreht, denn mir ist mein Handy runter gefallen, so dass ich noch einmal ein paar Meter absteigen musste. Deswegen bin ich auf die über 2.000hm gekommen, ansonsten liegt es knapp drunter.

Bevor wir den nächsten Hang nach rechts queren, haben wir uns Harscheisen angezogen. Nach der Querung steigen wir in Serpentinen einen weiteren steileren Hang rauf, oben in der Mulde angekommen sieht man bereits das Gipfelkreuz. Das Skidepot (auf ca. 3.220 m) ist auch nicht mehr weit entfernt.

Am Skidepot haben wir erst einmal unsere Steigeisen angezogen und den Pickel vom Rucksack gelöst. Über ein kurzes, ausgesetztes Felsband geht es dann in die über 40° steile Südrinne oder auch Eisrinne genannt, wer hier ungesichert ausrutscht, stürzt in den sicheren Tod.

Wir haben gute Bedingungen bzw. man könnte sogar sagen, dass uns Stufen in die Rinne gebaut wurden. Auf diese Weise meistern wir die ca. 100hm in der Rinne problemlos und erreichen über einen leichten Grat schlussendlich den Gipfel mit einem tollen 360° Ausblick.

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute bzw. kann man im mittleren Teil etwas variieren. Achtung an die Splitboardfahrer: Nehmt hier genug Schwung, sonst müsst ihr ein Stück schieben.

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