Die Plantagen in Viñales

Mit dem Pferd die Plantagen erkunden

Die Auswahl des richtigen Anbieters, um durch die Plantagen zu reiten, war gar nicht mal so einfach. Ich legte Wert darauf, dass die Pferde gut ernährt aussehen sowie gut behandelt werden. Leider war das eher selten der Fall gut ernährte Pferde zu finden. Nach längerem Suchen haben wir dann am Rande der Kleinstadt eine Farm gefunden, die auch Touren anbieten. Leider nur auf Spanisch! Da ich nur die wichtigsten Floskeln auf spanisch konnte, haben wir uns mit Händen und Füßen unterhalten. Es hat trotzdem ganz gut funktioniert. Nachdem alles geklärt war, haben wir uns in den Sattel geschwungen und sind los geritten.

Der Tabakanbau

In den meisten Teilen Kubas gab es keine Weiden für die Tiere so wie wir es kennen mit Zäunen. Statt dessen wurden die Tiere mit einem Strickt irgendwo in der Nähe einer Grünfläche angebunden und konnten sich nur in einem kleinen Radius bewegen. Das stimmte mich ein wenig traurig. Der Guide lenkte mich allerdings ab, in dem er versuchte auf Spanisch sowie mit Händen und Füßen den Anbau der Produkte zu erklären. Wir ritten durch verschiedene Plantagen hindurch, vom Kartoffelanbau, Bananen bis hin zum Tabak. 

Unser erster Stop auf dem Ausritt war an einem Tabak-Trockenraum. Die Ernte von den Tabakblättern findet im September statt, so dass wir dies verpasst hatten. Trotzdem war es sehr spannend den Aufbau dieses Trockenraumes zu sehen und die Funktionalitäten erklärt zu bekommen. Wir durften dann natürlich auch eine Rauchen. Der Farmer wollte uns natürlich die echten kubanischen Zigarren an Ort und Stelle verkaufen und hat es am Ende tatsächlich geschafft.

Die Tropfsteinhöhle

Auf unserem Reitausflug haben wir dann noch einen Abstecher in eine Höhle mit einem unterirdischen See inkl. Fluss gemacht. Eine größere Gruppe von ca. zehn Personen wurde von einem Guide durch die Höhle geführt, anfangs hat er noch zwei Lampen verteilt, die kaum ausreichten, um uns selbst den Weg zu leuchten. Am Ende vom Weg, gab es dann ein Becken, in welchem wir schwimmen durften. Es war schon wirklich bisschen gruselig, ob irgendetwas in dem Wasser schwimmt und die begrenzten Lichtmöglichkeiten machten die Situation nicht unspannender. Plötzlich meinte der Guide, dass er nun die nächste Gruppe holt und uns dann wieder in ca. 10 – 15 Minuten abholen kommt – das hatte uns schon überrascht, dass er uns da nun alleine stehen lässt. 

Nach einem kurzen zögern, sind dann aber ein paar Personen in das Becken geklettert und darin rumgeschwommen. Während alle sich vorne im Lichtpegel aufgehalten hatten, sind wir dann noch bis zum Ende des Beckens geschwommen, wir hatten zum Glück eine Stirnlampe dabei. Dort haben wir festgestellt, dass die Höhle dort weiter geht und wir sind raus geklettert und auf der anderen Seite in ein weiteres Becken und weiter und weiter… Irgendwann war es doch so gruseilig, dass wir umgekehrt sind, auch weil wir den Guide nicht verpassen wollten, der uns wieder rausholt.

Nach dem ca. vier stündigen Ritt hatten wir einige Schmerzen im Gesäß, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt diesen Ausflug zu machen. Wir haben uns dann mit Tapas und Cocktails gestärkt. Der Abend ist dann auf der Veranda im Schaukelstuhl mit einem leckeren Rum ausgeklungen.

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